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Neues aus der Kanzlei

Law-Tec

Industrie 4.0, Arbeit 4.0,Law-Tec etc. sind Schlagworte, denen wir in jüngster Zeit immer wieder begegnen. Dahinter verbergen sich revolutionäre Veränderungen, die im Wesentlichen auf dem Fortschritt der digitalen Technik und den damit verbundenen Besonderheiten beruhen.

Karwatzki & Mayer Rechtsanwälte gehörte und gehört zu den Kanzleien, die im Interesse ihrer Mandanten die Vorteile der sogenannten „digitalen Welt“ nutzt. Der Kanzleigründer, Justizrat Volker C. Karwatzki, war einer der ersten Anwälte, die bereits zu Beginn der 90er jahre eine anwaltliche Internetseite veröffentlichte, die auch in der juristischen Fachpresse positiven Zuspruch erfuhr.

Zugriff auf die Datenbank von juris hat die Kanzlei bereits seit 1985, somit zu einem Zeitpunkt, wo die Nutzung digitaler Möglichkeiten nur von einem kleinen Kreis der Interessenten erfolgte. Eine interessante Alternative zur Erweiterung des Mandantenkreises, aber auch zur verbesserten Kommunikation lieferte in den frühen neunziger Jahren ein Unternehmen, das interessierten Anwälten es ermöglichte, ein digitales Büro zu unterhalten. Über die entsprechende Technik konnte der Mandant nicht nur anrufen, sondern auch mittels Videokonferenz mit dem Anwalt verhandeln. Leider wurde der Anbieter insolvent. Diese sehr gute Idee verschwand für einige Zeit.

Sehr früh hat die Kanzlei die Möglichkeiten einer so genannten Webakte (elektronische Akte) genutzt, auf die der Mandant unabhängig von seinem Wohnort zugreifen konnte. Da etliche Auftraggeber unserer Kanzlei überregional ansässig sind, wurde diese Möglichkeit der Kommunikation gerne genutzt. Doch auch hier zeigte sich sehr schnell, dass die ersten Anbieter am Markt sich zurückzogen, mit der Folge, dass diese Möglichkeit des Datenaustausches – zum Glück nur für vorübergehende Zeit – nicht mehr genutzt werden konnte.

Nun stehen wir vor einer angeblich neuen Herausforderung, die natürlich auch einen „neuen Namen“ braucht. Es geht um Law-Tec, was nichts Anderes meint, als die Nutzung unserer digitalen Welt im anwaltlichen Umfeld.

Man könnte sagen, „alter Wein in neuen Schläuchen“. Allerdings besteht die „neue Besonderheit“ darin, dass in der Tat noch vor einigen Jahren die Ausstattung der Mandanten mit entsprechender Hard- und Software nicht gewährleistet war und zwischenzeitlich auf diesem Gebiet ordentlich nachgerüstet wurde. Dies führt dazu, dass die digitale Kommunikation vereinfacht aber auch preislich wesentlich günstiger erfolgen kann.

Um diesen Fortschritt in der Kommunikation nicht nur zu erhalten, sondern künftig auch auszuweiten, bedarf es Ihrer Anregungen, Ihrer Mitwirkung. Wir fragen Sie:

„Was erwarten Sie von Ihrem Anwalt? Wie soll sich aus ihrer Sicht künftig die Zusammenarbeit zwischen Mandant und Anwalt gestalten?“

Mit diesem wichtigen Thema möchten wir uns in den folgenden Monaten befassen und sind dabei natürlich auf Ihre Mitwirkung, auf Ihre Vorschläge, auf Ihren Rat angewiesen.

Wir laden Sie ein, uns Vorschläge zu unterbreiten. Wir sammeln diese und werden

nach Ablauf des 30.11.2017

Ihnen eine Veranstaltung anbieten, an der alle, die entsprechende Ideen unterbreitet haben, teilnehmen. Wir werden dies mit einer Podiumsdiskussion verbinden mit dem Ziel, Ihren Vorstellungen entsprechend, die Rechtsanwaltskanzlei Karwatzki & Mayer Partnerschaftsgesellschaft auch für die nächsten Jahre zu Ihrem

modernen Law-Tec Partner gestalten.

Einen kleinen Katalog möglicher Ideen und Vorschläge könnte sich dabei mit folgenden Themen befassen, der natürlich nicht abschließend ist, sondern nur eine Hilfestellung leisten soll. Über jeden Vorschlag freuen wir uns!

  • Wie stellen sich die erste Kontaktaufnahme vor (persönliches Erstgespräch, digitale Kommunikation?)
  • Wie sehen Sie Ihren Anwalt (Familienanwalt, Firmenanwalt, Helfer in allen rechtlichen Lebenslagen?),
  • Wird der Anwalt Ihren Vorstellungen gerecht? Wenn nein, was könnte verbessert werden?
  • Welche Vorschläge haben Sie bezüglich des Wartezimmers? Was sollte unbedingt vorhanden sein bzw. angeboten werden.
  • Was würden Sie in der anwaltlichen Kommunikation verbessern wollen?
  • Würden Sie Telefonkonferenzen und Videokonferenzen anstelle eines persönlichen Meetings bevorzugen?
  • Ziehen Sie es vor, die anwaltliche Kommunikation in Briefform zu führen oder würden Sie die Vorteile einer Webakte (jederzeitige Zugriff, vereinfachter Datenaustausch, kein aufbewahren von Papier, Platzvorteile) bevorzugen?
  • Haben Sie Vorschläge, wie künftig anwaltliche Dienstleistung vergütet werden soll?

Bitte beteiligen Sie sich an dieser Aktion, die gerne per Email oder Brief erfolgen kann. Ihre Zuschriften richten Sie bitte an:

Rechtsanwalt Per Mayer, Karwatzki & Mayer, PG, Grundstrasse 90, 55218 Ingelheim

Stichwort: Law-Tec.

Über die weitere Entwicklung unterrichten wir Sie auf dieser Seite.


Neues im Jahr 2016

Im Februar haben wir unseren Personalbestand um eine Mitarbeiterin (Rechtsanwaltsfachangestellte) erhöht. Dies wurde notwendig, da wir in den Bereichen Familien-, Erb- und Gesellschaftsrecht aber auch im Bereich der Immobilien, sowie des Strafrechts einen erhöhten Zuspruch erfahren. Sicherlich beruht dies darauf, dass unsere Mandanten vermehrt auf die Erfahrung des Anwalts setzen, der bereits langjährig auf diesen Rechtsgebieten tätig ist. Da wir ständig - und zwar über die gesetzliche Pflicht hinausgehend - Fortbildung betreiben und somit der Rechtsuchende sicher sein kann, dass wir ihm die neueste Rechtsprechung aber auf die neuesten Rechtsmeinungen im konkreten Fall präsentieren (Anmerkung: dies halten wir für eine Selbstverständlichkeit), wird der Erfolg der Beratung nicht zuletzt geprägt durch das langjährig erworbene Wissen um die sinnvollste taktische Behandlung der angetragenen Angelegenheit. Dabei geht es nicht nur um hervorragende Rechtskenntnisse, sondern um die erfolgreiche praktische Umsetzung.

Auch 2016 bleiben wir unserem Grundsatz treu, dass wir unseren Mandanten klipp und klar erklären, was machbar bzw. was nicht durchsetzbar ist. Das mag für manche Rechtssuchenden nicht schön sein, seit nunmehr 40 Jahren profitieren wir von der offenen und ehrlichen Weise dieser Art von rechtlicher Beratung.

Rechtsanwalt Justizrat Volker C. Karwatzki wird 2016 sein rechtliches Angebot erweitern. Neben der Beratung mittelständischer Unternehmen werden hiervon Menschen profitieren, die zu den Älteren dieser Gesellschaft zählen dürfen. Das rechtliche Umfeld dieser Generation ist recht komplex. Dabei geht es nicht nur um die Frage der Vermögensnachfolge sondern auch um die eigene Stellung innerhalb der Gesellschaft. Es seien nur einige Beispiele hierzu genannt: Generalvollmacht, Pflegeverträge, Heimverträge, Vorsorgevollmachten und vieles mehr. Das Angebot ist vielfältig. Machen Sie davon Gebrauch und treten Sie ein in den Kreis der Generation, die im Alter den Fortschritt sieht!

Wir freuen uns darauf, Sie auch im Jahre 2016 umfassend rechtlich betreuen zu dürfen. Sie dürfen versichert sein, dass wir uns Ihrem Anliegen zügig und natürlich mit entsprechender fachlicher Qualifikation sowie dem Einsatz unserer Erfahrung vertreten.

Ihre juristischen Berater
Justizrat Volker C. Karwatzki
Claudia Karwatzki
Per Mayer


Presseauszüge

Die Regionialinitiative Milder Westen ist ein Netzwerk, das sich aus Kommunen, Landkreisen, Sparkassen, Unternehmen und Freiberuflern zusammensetzt. Der Initiative sind ca. 205 Mitglieder angeschlossen. Nachdem das erste Innovationsforum bei iCAS AG ein großer Erfolg war, fand am 04.05.2010 ein zweites Innovationsforum statt, das sich mit dem interessanten Thema Motivation und Arbeitsrecht befasste. Die Veranstaltung fand großes Interesse. Einzelheiten finden Sie unter: www.milder-westen.de

„Die Leistung steigt, die Ansprüche auch“ „Motivation am Arbeitsplatz – ein arbeitsrechtlicher Hindernislauf“

Veröffentlichungen RA. Volker C. Karwatzki 2011/2012

Rechtsanwalt Volker C. Karwatzki hat sich in der Schriftenreihe Erbrecht effektiv, die in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Erbrechtskunde eV im IWW Institut erscheint, mit nachfolgendem Themen befasst:

  • Interessenkollision bei der Annahme erbrechtlicher Mandate, Dezember 2011, Seite 213 ff.;
  • Interessenkollision bei Vertretung einer Miterbengemeinschaft, März 2012, Seite 51 ff.;
  • Teilauseinandersetzung Eine Erbengemeinschaft, Gesamtauseinandersetzung, April 2012 Seite 67 ff.;
  • Interessenkollision bei der Vertretung mehrerer Pflichtteilsberechtigter;
  • Interessenkollision bei Kanzleiwechsel, Juni 2012, Seite 107 ff.;
  • Interessenkollision beim Ehegattentestament, Juli 2012, Seite 124 ff.

Rechtschutzversicherungen

In jüngster Zeit werden zunehmend Versicherungsnehmer auf eine "Kostenlose Hotline" zur Rechtsberatung verwiesen. Die damit gemachten Erfahrungen unserer Mandanten sind bislang nicht gerade positiv. Die Auskünfte sind oberflächlich, auch inhaltliche Mängel sind zu verzeichnen.

Schon der Hinweis auf eine "kostenlose telefonische Beratung" lässt Bedenken aufkommen. So leisten Sie Ihren Versicherungsbeitrag und nehmen das Angebot des Versicherers an. Gehört diese "kostenlose Telefonberatung" zum Leistungspaket, so ist sie letztlich bezahlt und nicht mehr kostenlos.

Anwälte leben nun einmal von der Vergütung. Sie können es sich nicht leisten, kostenlos Rechtsrat zu erteilen. Die Gefahr einer oberflächlichen oder gar fehlerhaften Rechtsberatung wird zumindest dann erhöht, erhält der Anwalt nicht den gerechten Lohn, wie er auf der Grundlage des RVG zu entrichten wäre. Die Fülle rechtlicher Probleme ist in der Regel einer fernmündlichen Beratung nicht zugänglich.

Wir schlagen vor:
Suchen Sie dann persönlich einen Anwalt oder eine Anwältin auf, wenn die Beurteilung einer Rechtslage für Sie wirklich wichtig ist. Stellen Sie sich dabei vor, Sie wären nicht rechtschutzversichert und fragen Sie sich, ob Sie auch dann anwaltliche Dienstleistung in Anspruch nehmen würden. Verneinen Sie diese Frage, so ist ihr rechtliches Problem weniger bedeutsam und lässt sich mit hoher Wahrscheinlichkeit durch eine Internetrecherche lösen. Benötigen Sie einen Anwalt, dann wählen Sie den Anwalt Ihres Vertrauens und nicht den, der das Vertrauen Ihres Rechtschutzversichers genießt.

Kennen Sie keinen Anwalt, so fragen Sie im Verwandten- oder Bekanntenkreis nach. Empfehlungen sind besser als werbliche Aussagen.


Fachanwalt, geht es auch ohne?

Das fiktive Interview
Rechtsanwalt Volker C. Karwatzki zur Fachanwaltschaft

Frage: Ich möchte mich mit Ihnen heute über Fachanwaltschaften unterhalten. Sie geben in ihrem Briefkopf an, dass sie unter anderem als Tätigkeitsschwerpunkt Erbrecht sowie Gesellschaftsrecht betreiben. Lediglich auf dem Gebiet des Arbeitsrechts führen Sie die Fachanwaltsbezeichnung. Darum sind sie nicht auch auf dem Gebiet des Erb- und Gesellschaftsrechts Fachanwalt?

Antwort: Neben dem Arbeitsrecht habe ich bereits während meines Studiums drei Rechtsgebiete vertiefend betrieben, wozu neben dem Arbeitsrecht das von Ihnen benannte Erb- und Gesellschaftsrecht gehörten. Es war von Anfang an meine Absicht, beruflich mich auf diese Rechtsgebiete im Wesentlichen zu beschränken. Diese drei Gebiete sind in besonderer Weise gerade für familiengeführte Unternehmen von Bedeutung und gehören nach meiner Überzeugung auch recht eng zusammen. So macht es keinen Sinn, beispielsweise über gesellschaftsrechtliche Nachfolgeregelungen nachzudenken, ohne nicht vertiefende Kenntnisse im Erbrecht zu haben. Zur Problemlösung brauche ich einen und nicht eine Vielzahl von Anwälten. Oder nehmen Sie an weiteres Beispiel: ich möchte mein Unternehmen veräußern. Jetzt sind sie nicht nur im Bereich des Gesellschaftsrecht sondern müssen auch die arbeitsrechtlichen Bezüge herstellen. An diesen Beispielen, die sich beliebig fortsetzen lassen, sehen Sie, dass die Konzentration auf Einfachheit vom Grunde her nach meiner Überzeugung schädlich ist. Sie brauchen dann immer noch einen Anwalt, den Sie ergänzend konsultieren müssen.

Die Erfahrung, die ich auf den genannten Rechtsgebieten gesammelt habe, geht weit über das hinaus, was der Fachanwalt, der kurze Zeit nach Zulassung als Rechtsanwalt die Bezeichnung „Fachanwalt“ zu führen berechtigt ist, zu bieten hat.

Die Fachanwaltschaft dient dazu, die Grundlagen auf dem jeweiligen Rechtsgebiet zu schaffen und deren Kenntnis nachzuweisen und aufrechtzuerhalten. Nicht jeder der Fachanwälte ist der auf seinem Gebiet erfahrene Berufskollege.

Auch ich nehme an den vorgeschriebenen Fortbildungsveranstaltungen der von mir betreuten Fachgebiete teil, wobei im Regelfall die gesetzlich vorgegebene Stundenzahl überschritten wird.

Als Rechtsanwalt bevorzugt man Mandanten, die aufgrund einer Empfehlung den Anwalt aufsuchen. Wer mich, meine Kenntnisse und Fähigkeiten sowie meine Arbeitsweise kennt, kommt gerne, auch wenn ich die Fachanwaltsbezeichnung nur auf dem Gebiet des Arbeitsrechts führe, bleiben kann.

Frage: Ist es für den rechtsuchenden Bürger egal, ob er einen Fachanwalt oder lediglich einen solchen, der seinen Tätigkeitsschwerpunkt auf diesem Gebiet hat, beauftragt?

Antwort: Da lassen sich keine allgemeinen Empfehlungen geben. Für mich ist entscheidend, dass der Anwalt das Gebiet, in dem er tätig ist, beherrscht. Welche berufliche Bezeichnung er dabei führt, ist irrelevant. Entscheidend sind die wirklichen Kenntnisse und Fähigkeiten und dabei insbesondere die berufliche Erfahrung. Der Mandant will mehr wissen als das, was er sich bei entsprechendem Zeitaufwand aus dem Internet heraussuchen kann. Er benötigt Kreativität, Ideenreichtum und eine hohe fachliche Kompetenz. Diese Dinge sind unabhängig davon, ob ich mich als Fachanwalt bezeichnen darf oder nicht.

Möchte ich mich über rechtliche Fragen aus einem Fachgebiet beraten lassen und sind die Antworten nichts anderes als das, was man an Fakten erlernen kann, so ist ein Fachanwalt sicherlich eine gute Adresse. Gleiches kann für den Berufskollegen gelten, der dieses Fachgebiet als Tätigkeitsschwerpunkt betreibt. Benötige ich mehr als reine Information, so zum Beispiel eine vertragliche Gestaltung, so dürfte die berufliche Erfahrung für die Auswahl des Anwalts entscheidend sein.

Ist der Rechtsanwalt auf dem Fachgebiet seit vielen Jahren tätig, bildet er sich entsprechend fort und weist dies nach, so spielt es keine Rolle, ob er die Bezeichnung „Fachanwalt“ führt oder lediglich das Gebiet als „Tätigkeitsschwerpunkt“ bezeichnet.

Es gibt Rechtsanwälte, die ihren Tätigkeitsschwerpunkt merkwürdigerweise häufig verändern. Infolgedessen kann natürlich der rechtsuchende Bürger im Falle der Beauftragung eines Fachanwalts davon ausgehen, dass dieser wenigstens über die Kernkompetenz verfügt. Von daher ist immer Vorsicht geboten, wenn ein Fachgebiet als Tätigkeitsschwerpunkt bezeichnet wird. Der Rechtsuchende tut gut daran, nachzufragen worauf diese Angaben „Tätigkeitsschwerpunkt“ beruhen.

Zusammenfassend kann man festhalten, dass die Fachanwaltsbezeichnung eine gewisse Sicherheit bietet, aber kein Garant dafür ist, dass damit eine erhöhte Qualität einhergeht.

Volker C. Karwatzki
Rechtsanwalt

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Jur-Update - Die Grundüberlegung:

Für Ihr Unternehmen ist es selbstverständlich, in kurzfristigen Abständen mit Ihrem Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer steuerlich relevante Vorgänge in Ihrem Unternehmen zu erörtern und diese mit den steuerlichen Neuerungen abzustimmen. Die Notwendigkeit hierzu ergibt sich auf Grund der sich ständig ändernden steuerrechtlichen Situation und der damit einhergehenden Verpflichtung zum steuerrechtmäßigen Verhalten.

Noch vor wenigen Jahren konnten sich Ihr Unternehmen darauf verlassen, dass die
Kenntnis von den übrigen gesetzlichen Erneuerungen, die andere Rechtsgebiete als das Steuerrecht betreffen, keiner ständigen Aktualisierung bedürfen. Diese Zeiten haben sich indes geändert.

Das Schuldrecht hat sich seit 01.01.2002 im Hinblick auf EU-Richtlinien grundlegend geändert. Das Arbeitsrecht erfährt durch den Wegfall der sogenannten Bereichsausnahme, den Regelungen zum Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz, der Erweiterung der Arbeitgeberpflichten im Rahmen von § 613a BGB- um nur wenige Beispiele zu nennen erhebliche Veränderung. Gleiches gilt für das Handels- und Gesellschaftsrecht.

In vielen Fällen verändern gesetzliche Neuregelung Ihr Vertragskonzept, schaffen Risiken im Falle nicht rechtzeitiger Umsetzung. Man greift auf Altbewährtes zurück in Unkenntnis dessen, dass sich die rechtlichen Rahmenbedingungen längstens geändert haben. Für Unternehmen kann ein nicht rechtzeitig erkannter rechtlicher Anpassungsprozess zu erheblichen wirtschaftlichen Nachteilen führen.


Rechtsanwalt Volker C. Karwatzki zum Justizrat ernannt

Ministerpräsidentin Malu Dreyer & Rechtsanwalt Volker C. Karwatzki

Die Ministerpräsidentin des Landes Rheinland-Pfalz Malu Dreyer hat am 10. September 2014 Herrn Rechtsanwalt Volker C. Karwatzki als Anerkennung besonderer Verdienste um die Rechtspflege zum Justizrat ernannt.