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Trotz zweier Prädikatsexamen (jeweils vollbefriedigend) und zahlreicher attraktiver Stellenangebote hat es Rechtsanwalt Volker C. Karwatzki im Jahre 1976 vorgezogen, in seiner Geburtsstadt Ingelheim zu bleiben, um dort eine Rechtsanwaltskanzlei einzurichten. Natürlich war dies keine leichte Aufgabe, zumal bewusst darauf verzichtet werden sollte, ein Art „Allerweltsjurist“ und möglichst noch abhängig von Rechtsschutzversicherern zu werden. Auch die Rechtsgebiete, die bereits einen Schwerpunkt in der universitären Ausbildung bildeten, nämlich Wirtschaftsrecht, Arbeitsrecht und Erbrecht, sollten beibehalten werden.

Was war die Triebfeder des Handelns?

Warum wird man bei dieser sehr positiven Ausgangssituation „Dorfanwalt“? Nun, da ist zum einen die persönliche Unabhängigkeit zu nennen. Man braucht sich nicht wie in einer „Lawfirm“ hochzuarbeiten, mit Kolleginnen oder Kollegen zu rivalisieren, einen Seniorpartner anzuhimmeln und ständig in einer gewissen Uniformität aufzutreten. Man ist seines eigenen Glückes Schmied und nicht auf das Wohlwollen anderer angewiesen.

Natürlich hat dies auch Nachteile. Man muss hart arbeiten, um als Rechtsanwalt in einer Einzelkanzlei auch von den Berufskollegen ernst genommen zu werden. Nie wird man alleine das Ansehen erreichen, wie dies in einer arbeitsteiligen Großkanzlei der Fall sein kann. Es bleibt keine Zeit, Bücher zu schreiben oder hoch wissenschaftliche Aufsätze zu veröffentlichen.

Die Freude beschränkt sich darauf, seine Schriftsätze interessant und hoffentlich für den Richter lesenswert zu gestalten, rechtlich zu überzeugen, den Mandanten zu begeistern und ihm das Recht so nahe zu bringen, dass er sich die Frage stellt, „muss man dazu wirklich studieren?“.

Allerdings gehört es zu den ehernen Grundsätzen der Kanzlei, sich nicht zum „Büttel“ eines Mandanten machen zu lassen. Derjenige, der sein Recht nur sucht, weil er Recht haben will, ist in der Kanzlei nicht gut aufgehoben. Für Rechthaber ist kein Raum. Auch nicht für jene Menschen, die meinen, ein Rechtsanwalt müsse „saubillig“ sein. Wir handeln nicht. Gute Dienstleistung kostet nun einmal gutes Geld. Allerdings, muss rechtliche Beratung dabei nicht „teuer“ sein. Rechtsrat zur rechten Zeit eingeholt, spart eine Menge Geld - viel zu Wenige wissen dies. Frau Rechtsanwältin Claudia Karwatzki und Herr Rechtsanwalt Per Mayer teilen diese Auffassung und runden mit ihren Rechtsgebieten das Leistungsangebot der Kanzlei ab.

Die Kanzlei war bis zum Ende des Jahres 2013 ausschließlich zivilrechtlich orientiert. Die Erweiterung auf die Gebiete des Straf- und Verwaltungsrechts sowie des Urheber- und Medienrechts erfolgte nach reiflicher Überlegung. Infolge der beispielsweise auf dem Gebiet des Umweltstrafrechts ausufernden Gesetzgebungen und den damit verbundenen strafrechtlichen Risiken für Organe einer Gesellschaft, haben wir uns entschlossen unser Dienstleistungsangebot auf die genannten Gebiete zu erweitern. Das Leben eines Geschäftsführers wird nicht einfacher. Werden Pflichten verletzt, so drohen Sanktionen, die nicht selten eine strafrechtliche Verteidigung notwendig machen, und oftmals verwaltungsrechtliche Bezüge, z.B. im Umweltstrafrecht, aber auch im Gewerbe-, Urheber- und Medienrecht aufweisen. Rechtsanwalt Per Mayer, der v.a. als Strafverteidiger eine langjährige Berufserfahrung mit einbringt, ist seit Beginn des Jahres 2014 Partner der Kanzlei.

Zusammenfassend lässt sich festhalten:

Karwatzki & Mayer Rechtsanwälte leben ihre Funktion als unabhängiges Organ der Rechtspflege und zwar im ausschließlichen Interesse eines auf Fairness bedachten Rechtssuchenden.


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